Paraiso Verde

El Paraiso Verde – Paraguay

🏘️ El Paraiso Verde – Projektstatus

El Paraíso Verde ist eine Community im Departamento Caazapá in Paraguay, gegründet von dem österreichischen Ehepaar Erwin und Sylvia Annau.

Laut früheren Angaben sollte die Siedlung Tausende Menschen aufnehmen und vermarktet sich als „autarkes, alternatives Lebensprojekt“. Reljuv S.A. ist die Firma, die das Projekt verwaltet. (Wikipedia)

Hier ist der aktuelle Stand der Dinge (Stand Anfang 2026) zur umstrittenen Siedlung El Paraíso Verde in Paraguay und dem damit verbundenen Rechtsstreit zwischen Aktionären (inkl. der Projektgründer) sowie der Betreiberfirma Reljuv S.A.: (Wikipedia)

⚖️ Juristischer Konflikt seit 2023

Die Probleme begannen 2023, als der langjährige Präsident von Reljuv, Juan Joaquín Buker, seines Amtes enthoben wurde. Ihm sowie mehreren ehemaligen Führungskräften werden Vorwürfe wie Betrug, Unterschlagung und Bilanzfälschung gemacht. In der Folge haben Gründer, Investoren und Vertreter der Siedler zivil- und strafrechtliche Verfahren angestrengt, um Verantwortlichkeiten und finanzielle Unregelmäßigkeiten aufzuklären. Buker stand zeitweise unter Hausarrest und bestreitet die Vorwürfe. (Wikipedia)

📅 Gerichtliche Maßnahmen 2025

Im September 2025 eskalierte der Konflikt:
• Ein paraguayisches Gericht setzte auf Antrag von Aktionären einen externen Verwalter ein, der die Geschäftstätigkeit von Reljuv übernehmen sollte. Bei der Durchsetzung waren Polizei und Gerichtsvollzieher vor Ort, nachdem bei den bisherigen Aktionärsversammlungen angeblich formelle Fehler und Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung festgestellt worden waren. (Wochenblatt)
• Hintergrund dafür waren u. a. Statements, dass Versammlungen nicht ordnungsgemäß abgehalten wurden (fehlende Hinterlegung von Aktien, nicht erreichtes Stimmquorum). Ein Gerichtsbeschluss sollte laut Berichten auch vorsorglich rechtlichen Zugriff auf Buchhaltungs- und Verwaltungsunterlagen sichern. (Wochenblatt)

📍 Akteurslage & Streitpunkte

Annau-Gründerseite: Die Gründer argumentieren, dass illegale Entnahmen und falsche Behauptungen über ihre Verantwortlichkeit vielmehr auf frühere Reljuv-Führungskräfte zurückgehen. Sie haben erklärt, „über 5000 Belege“ vorgelegt zu haben und sehen sich entlastet von den schwersten Vorwürfen. (Mautic)
Aktionärsseite: Einige Ex-Siedler und Mehrheitsaktionäre brachten rechtliche Schritte ein, weil sie Unstimmigkeiten bei der Geschäftsführung, den Versammlungen und den Finanzen sehen. Das führte zur gerichtlichen Einsetzung externer Kontrolle. (Wochenblatt)

📊 Wirtschaftliche Lage

Die zivil- und strafrechtlichen Claims betreffen millionenschwere Schadensforderungen (in paraguayischen Guaraní bzw. gewissem Euro-Gegenwert), die aus angeblich fehlender Transparenz und Unregelmäßigkeiten resultieren. Die genaue Höhe der Forderungen, ihr Status vor Gericht und das finale Urteil sind bislang nicht öffentlich vollständig dokumentiert. (Wikipedia)

📍 Fazit (Stand Anfang 2026)

• Die Auseinandersetzung ist weiterhin nicht abgeschlossen: Es gibt keine abschließenden, veröffentlichten Urteile, sondern laufende gerichtliche Maßnahmen zur Verwaltung von Reljuv und Aufklärung der Geschäftsführung. (Wochenblatt)
• Die Projektverantwortlichen aufseiten der Gründer und Teile der Investoren stehen weiterhin im Rechtsstreit um Finanzfragen, Governance und Verantwortung für Verluste bzw. Unregelmäßigkeiten. (Wikipedia)
• Öffentlich zugängliche seriöse Medien-Berichterstattung über den aktuellen Prozessstand ist dünn, und vieles der verfügbaren Dokumentation stammt aus Interessenten- oder Projekt-Kommunikationen sowie lokalen Berichten. (Wochenblatt)

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